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Oberliga-Handballer des Soester TV zur HSE Hamm |
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SOEST ▪ Voller Geigen hing der Handballhimmel im September über der Hammer Friedensschule wie auch über der Soester Bördehalle. Sowohl der HSE Hamm als auch der Soester TV zählten zum Start der Oberliga-Saison zu den Titelanwärtern. Vor dem Duell der beiden Nachbarn am Freitag aber haben sich die Vorzeichen geändert.
Damals im Spätsommer boten die Bördestädter im Hinspiel beim 38:35-Sieg eine der besten Saisonleistungen. Für Hamm war es ein Ausrutscher, zählte das HSE-Team doch zu den stabilsten Mannschaften im ersten Saisondrittel, rangierte vom sechsten bis zehnten Spieltag gar auf dem ersten Platz.
Doch inzwischen weist der heutige Gastgeber fünf Punkte Rückstand zu Tabellenführer Gladbeck auf, dürfte etwaige Ambitionen auf die Meisterschaft vorerst ad acta gelegt haben. Die zahlreichen Ausfälle haben dem Team die Schlagkraft geraubt.
Wenn es am Freitag um 20 Uhr in der Sporthalle der Friedensschule zum Aufeinandertreffen des Tabellenfünften und Tabellensiebten kommt, ist die personelle Lage aber auch bei den Bördestädtern alles andere als berauschend. So verweist STV-Trainer Dirk Lohse nach vier Niederlagen in Folge darauf, dass er hinter die Einsatzfähigkeit einiger Spieler dicke Fragezeichen setzen muss. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. Januar 2012 )
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Soester TV hält die Serie – Niederlage zum Rückrundenauftakt |
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SOEST ▪ Dreimal in Folge verloren die Soester Oberliga-Handballer zum Abschluss der Hinrunde im Dezember. An diese Serie knüpften die Schlüsselträger am Sonntagabend nahtlos an, gingen gegen den TuS Spenge mit 26:31 (14:14) baden.
Tobias Rückert war bester Werfer des Soester TV – das änderte trotzdem nichts an der 26:31-Niederlage gegen Spenge.
Die am ersten Rückrunden-Spieltag spielfreien Bördestädter sahen sich einem sehr offensiv verteidigenden Gegner gegenüber, dem sie mit einem Rückraum begegneten, in dem Ketterer zwischen Max Loer und Voss-Fels auf der Mitte agierte, während Flor und Axel Loer die Außen besetzten und Rückert am Kreis spielte. Nach Startschwierigkeiten bekam die Soester 6:0-Deckung die Gäste-Offensive besser in den Griff, so dass vor allem über den flinken Flor schnell und erfolgreich gekontert wurde.
Der Linksaußen war es auch, der in der 19. Minute für die erstmalige Soester Führung sorgte, die Hoffnungen auf der gut besetzten Tribüne weckte, dass der Start in die Rückrunde für die Schlüsselträger gelingen könnte. Schließlich baute der STV seine Führung schnell auf 10:7 aus, nachdem die Loer-Brüder getroffen hatten.
Spenges Trainer Achim Frensing reagierte, ließ Max Loer fortan in Manndeckung nehmen. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Ohne seinen Leader verhedderte sich der STV in der Vorwärtsbewegung und musste kurz vor der Pause den Ausgleich hinnehmen.
Nach dem Seitenwechsel sah sich STV-Coach Dirk Lohse zunehmend gezwungen, zwischen Abwehr und Angriff zu wechseln, da Tobias Rückert und Marius Schrage nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Jetzt geriet immer mehr Sand ins Soester Getriebe. Gleichwohl blieb der STV dran, zumal die Abwehr weiter einen guten Job machte. |
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SOEST ▪ Im Vorfeld des ersten Rückrundenspiels der Oberliga-Handballer des Soester TV, das am Sonntagabend gegen Spenge stattfindet, wurden erste Personalia im Hinblick auf die Saison 12/13 bekannt. So wird Torwart Andreas Tesch die „Schlüsselträger“ nach nur einer Saison wieder verlassen. Er wird in heimatliche Gefilde zurückkehren und sich dem Oberliga-Tabellenführer VfL Gladbeck anschließen, bei dem auch sein Bruder Alexander spielt. „Es ist absolut verständlich, dass Andy diesen Schritt macht“, so STV-Trainer Dirk Lohse.
Verzichten müssen die Bördestädter ab Sommer auch auf Linkshänder Marius Schrage. Auch er will demnächst mit seinem Bruder zusammenspielen, der derzeit in Bergkamen aktiv ist.
Als Neuzugang haben die Schlüsselträger bereits Markus Jostes sicher. Das Eigengewächs schnupperte im STV-Trikot einst schon Regionalliga-Luft, ehe für den Landesligisten VfS Warstein spielte. Zuletzt legte er wegen eines Australien-Aufenthaltes ein Jahr Pause ein. ▪ dw
Quelle: Soester Anzeiger
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